11:28 PM
Die Frauen sind eigentlich nur schemenhafte Gestalten im Hintergrund (deren Gesichter sich unter Hüten verbergen). Der Höhepunkt der Geschichte ist der Gerichtsprozess um T, N und Eva, ansonsten ist die Handlung flach. Der Schreibstil war nicht unerträglich, hat mich aber nicht von den Socken gehauen. Warum das Buch Jugend ohne Gott heißt, ist mir auch nicht ganz klar. Der Lehrer glaubt zumindest anfangs nicht an Gott, dann hat er eine Epiphanie und hört Gott sprechen. Was das nun auszusagen hat, ist mir bis jetzt nicht klar. Aber ich kann mir gut den Schulunterricht über dieses Werk vorstellen, literarisch ist es aber eine einzige Katastrophe.