"Juno" habe ich bereits in Serbien einmal gesehen. Wegen der Tonqualität hatte ich ziemliche Probleme, den Film damals zu verstehen und habe mich deshalb auch gefreut, ihn jetzt noch mal ansehen zu können. Es ist die völlig unsentimental erzählte Geschichte der Schülerin Juno (gespielt von Ellen Page), die ungewollt schwanger wird und beschließt, das Kind zur Adoption freizugeben. Obwohl die Hauptfiguren alle noch auf die Highschool gehen, verlässt sich der Film nicht auf die altbekannten Klischees. Besonders gut hat mir auch Allison Janney als Junos Mutter gefallen, ebenso J.K. Simmons ("Ladykillers") als ihr Vater.
Einziger Kritikpunkt war die Musik. Bereits der Vorspann benutzt diese Akustikgitarrenmucke, die von einem Folksänger breitgetrampelt wurde. Beim ersten Sehen ging mir ab der zweiten Hälfte des Films ziemlich auf die Ketten, beim zweiten Anschauen konnte ich zumindest damit leben.
"The Departed" - Gott, Jack Nicholson ist vielleicht alt geworden. Ich habe ihn praktisch nicht wieder erkannt (ich sehe gerade noch mal auf imdb.com nach, ob er überhaupt dabei war, damit ich hier nicht am Ende wie der letzte Volltrottel dastehe). Leonardo DiCaprio setzt sein Leben als verdeckter Ermittler bei Mafiaboss Costello (Nicholson) aufs Spiel. Die größter Bedrohung kommt aber aus den Reihen der Polizei selbst, denn die Station hat einen Maulwurf. Der Höhepunkt des Films hat mich dann aber doch ungewollt zum Grinsen gebracht. Erinnert sich noch einer an die Vorhersagen bezüglich des Endes von HP? Nun, hier sind sie eingetroffen.
Hauptdarstller DiCaprio und Damon haben mir gut gefallen, ebenso die einzige weibliche Hauptrolle Vera Farmiga, die eine Polizeipsychologin spielt.
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